Grüne Bagnette-Sauce: das Niçoise-Rezept

Grüne Bagnette-Sauce

Ich habe grüne Bagnette-Sauce für mich entdeckt, als mir klar wurde, dass eine „einfache“ Sauce alles auf dem Tisch leisten kann. Mit einer Schüssel dieser aromatischen grünen Sauce lassen sich gedämpfte Kartoffeln, gegrillter Fisch oder ein Teller rohes Gemüse in eine wirklich vollwertige Mahlzeit verwandeln.

Es ist eine Art Niçoise-Variante der grünen Sauce: viele Kräuter, Knoblauch, Olivenöl und jene leicht salzige Note, die dank der Sardellen und Kapern erhalten bleibt.

Ich bereite es im Mörser zu, wenn ich Zeit habe (rustikalere Textur, runderes Aroma), aber es funktioniert auch sehr gut im Mixer, wenn man die Geschwindigkeit niedrig hält.

Das Geheimnis besteht nicht darin, die Sauce zu einem glatten Püree zu reduzieren: Man möchte eine Sauce mit Textur, fast wie ein weicher Teig, mit mikroskopisch kleinen Kräuterstückchen.

Je nach Jahreszeit serviere ich es gerne mit saisonalem Gemüse: knackigen Radieschen, Mini-Karotten und etwas geschnittenem Fenchel. Das bringt Frische und eine natürliche Süße ins Spiel, die den Knoblauch und die Sardellen ausgleicht. Und dank des Olivenöls ist es reich an Kräutern (Vitaminen) und gesunden Fetten.

Sobald du es im Kühlschrank hast, wirst du es überall verwenden: als Dip, als Würze zu Aufschnitt oder sogar als kleinen Topping für hartgekochte Eier. Es behält seine Form, eignet sich perfekt zum Teilen und peppt alles auf, was etwas zu fad ist!

Grüne Bagnette-Sauce

Rezept von Nathalie Laplace
5,0 basierend auf 1 Stimme
Art des Gerichts: SauceKüche: FranzösischSchwierigkeit: Durchschnitt
Teile

4

Teile
Vorbereitungszeit

30

Minuten
Garzeit

40

Minuten
Kalorien

300

kcal
Gesamtzeit

1

Stunde 

10

Minuten

Eine lebendige und duftende grüne Sauce Niçoise, in der frische Kräuter, Knoblauch und Sardellen mit Olivenöl verfeinert werden. Passt hervorragend zu knackigem Gemüse, Fisch oder Aufschnitt.

Kochmodus

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Zutaten

  • 40 g glatte Petersilienblätter

  • 20 g Basilikumblätter

  • 10 g Estragonblätter

  • 1 Knoblauchzehe

  • 4 Sardellenfilets in Öl (ca. 20 g abgetropft)

  • 1 Esslöffel Kapern (ca. 15 g abgetropft)

  • 1 Eigelb

  • 120 ml natives Olivenöl extra

  • 1 Esslöffel Weinessig (15 ml)

  • 1 Esslöffel Wasser (15 ml)

  • Schwarzer Pfeffer

Anweisungen

  • Petersilie, Basilikum und Estragon kurz abspülen und anschließend sehr gründlich trocknen (mit einem sauberen Geschirrtuch oder einer Salatschleuder). Eine feuchte grüne Sauce lässt sich leichter trennen.
  • Schälen Sie die Knoblauchzehe. Lassen Sie die Kapern abtropfen. Falls nötig, lassen Sie auch die Sardellen abtropfen.
  • Im Mörser (idealerweise) den Knoblauch mit einer Prise Pfeffer zerdrücken. Die Sardellen hinzufügen und zu einer Paste verarbeiten. Die Kapern unterrühren, dann nach und nach die Kräuter unter ständigem Rühren, damit sich die Aromen entfalten, ohne die Masse zu erhitzen.
  • Das Eigelb hinzufügen und verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
  • Bereiten Sie die Sauce zu: Gießen Sie das Olivenöl unter ständigem Rühren (wie bei der Mayonnaise-Zubereitung) in einem dünnen Strahl hinzu. Die Sauce sollte andicken und sich gut mit den anderen Zutaten verbinden.
  • Essig hinzufügen, dann so viel Wasser dazugeben, bis die Sauce leicht verdünnt ist. Abschmecken: Normalerweise ist Salz nicht nötig (Sardellen und Kapern). Nur mit Pfeffer nachwürzen.
  • Lassen Sie die Sauce abgedeckt mit Frischhaltefolie 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. So können sich die Aromen der Kräuter entfalten und die Sauce wird sämiger.
  • Bei Zimmertemperatur servieren, damit sich die Aromen entfalten können (10 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen).

📊 Nährwertangaben

1 Portion (ca. 55 g)

NährstoffWert
Kalorien278 kcal
Proteine2 g
Kohlenhydrate2 g
einschließlich Zucker0,4 g
Lipide29 g
einschließlich gesättigter Fettsäuren4g
Fasern1 g
Natrium520 mg
Vitamine
Vitamin K260% AJR
Vitamin A40% AJR
Vitamin E18% AJR
Mineralien
Eisen12% AJR
Kalium6% AJR
Kalzium5% AJR

* RDA = Empfohlene Tagesdosis


📝 Notizen

Aufbewahrung: 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank in einem kleinen Glas, abgedeckt mit Frischhaltefolie und mit einer dünnen Ölschicht bedeckt. Vor dem Servieren immer kurz herausnehmen.


💡 Tipps vom Küchenchef

Um die leuchtend grüne Farbe zu erhalten, sollten Sie gut getrocknete Kräuter zügig verarbeiten und nicht zu lange pürieren (dadurch erhitzt sich die Sauce und die Farbe verblasst). Falls die Sauce zu dickflüssig ist, verdünnen Sie sie mit wenigen Tropfen Wasser, nicht mehr.


🔄 Variationen

  • Rustikalere Konsistenz: Die Kräuter mit einem Messer klein hacken und mit einem Löffel vermengen, anstatt sie fein zu zerstoßen.
  • Für eine mildere Variante: Knoblauchkeim entfernen und auf 2 Sardellenfilets reduzieren.

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