Hausgemachtes Holzfällerbrot: Mein rustikales Rezept mit Vollkorn

Hausgemachtes Holzfällerbrot-Rezept

Ich habe eine Schwäche für rustikale Brote, die nach Getreide duften, sich gut schneiden lassen und nicht gleich zerbröseln, wenn man sie mit etwas Butter bestreicht. Holzfällerbrot ist genau das: ein „ländliches“ Brot, dunkler, aromatischer und mit einem besonders wohltuenden Geschmack. Ich habe es zu Hause perfektioniert, um dem traditionellen Rezept (Roggen + Vollkornmehl + Saaten) treu zu bleiben, und es gleichzeitig auch ohne professionelle Küchengeräte zuzubereiten.

Die einzige Herausforderung ist die Zeit: Ein klassisches Brot benötigt oft eine lange Gärzeit. Hier bewahre ich die Struktur und den Geschmack des Holzfällerbrots, konzentriere mich aber auf einen kurzen und effizienten Gärprozess bei sehr heißem Ofen und einfacher Formgebung.

Das Ergebnis: eine schöne Kruste, eine feste, aber nicht kompakte Krume und jener leicht "nussige" Geschmack, der typisch für Vollkornmehle ist.

Ich finde es auch toll, dass dieses Brot perfekt für die kälteren Monate ist: Der Kürbis sorgt für natürliche Feuchtigkeit und eine angenehme Weichheit (ohne dass es zu sehr nach Kürbisbrot schmeckt), und die Nüsse und Samen geben ihm eine besondere Note. Man kann es zu Suppe, Käse, einer Terrine oder einfach mit einer guten Marmelade servieren.

Wenn du noch nie Brot gebacken hast, ist das hier ein idealer Einstieg: Kein endloses Kneten nötig, nur saubere Bewegungen und etwas Aufmerksamkeit für die Teigkonsistenz. Ich leite dich Schritt für Schritt an, und du wirst es schnell lernen.

Hausgemachtes Holzfällerbrot

Rezept von Nathalie Laplace
5,0 basierend auf 1 Stimme
Art des Gerichts: BEGLEITUNGKüche: FranzösischSchwierigkeit: Durchschnitt
Portionen

4

Menschen
Vorbereitung

22

Minuten
Kochen

34

Minuten
Kalorien

396

kcal
Gesamtzeit

56

Minuten

Ein rustikales, dichtes und weiches Brot mit einer herrlich knusprigen Kruste. Roggen- und Vollkornmehl sorgen für Geschmack, Saaten für Biss und eine Krume, die dem Brot perfekt Halt gibt.

Kochmodus

Lassen Sie den Bildschirm Ihres Geräts eingeschaltet

Zutaten

  • 220 g - Weizenmehl

  • 180 g Vollkornmehl (T110)

  • 100 Roggenmehl g

  • 8 g Trockenhefe

  • 10 g feines Salz

  • 12 g Honig

  • 320 g lauwarmes Wasser

  • 120 g gut abgetropftes Kürbispüree (Butternut- oder Kabocha-Kürbis)

  • 30 g gehackte Walnüsse

  • 20 Sonnenblumenkerne g

  • 15 g Leinsamen

  • 1 Esslöffel Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl) für die Salatschüssel

  • 1 Esslöffel Mehl (Roggen- oder Vollkornmehl) zum Bestäuben

Vorbereitungsschritte

  • Bereiten Sie bei Bedarf das Kürbispüree zu: Reiben Sie 200 bis 250 g Kürbis, kochen Sie ihn 6 bis 8 Minuten in einem Topf mit 2 Esslöffeln Wasser, zerdrücken Sie ihn anschließend und lassen Sie ihn etwas abkühlen. Lassen Sie ihn in einem Sieb gut abtropfen; er sollte dickflüssig, nicht flüssig sein.
  • In einer großen Schüssel die Mehlsorten (T65, Vollkornmehl, Roggenmehl) vermischen. Die Trockenhefe auf die eine Seite und das Salz auf die andere Seite geben (direkten Kontakt vermeiden).
  • Honig, warmes Wasser und Kürbispüree hinzufügen. Zuerst mit einem Holzlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verrühren. Er wird noch etwas klebrig sein; das ist bei Roggen und Kürbis normal.
  • Nüsse und Samen hinzufügen. Vier Minuten in der Schüssel kneten: Den Teig herausnehmen, zusammenfalten, die Schüssel umdrehen und den Vorgang wiederholen. Ziel ist es, den Teig zu vereinen, nicht ihn zu „verstärken“.
  • Eine saubere Schüssel leicht einölen. Den Teig hineingeben und abdecken (mit einem Geschirrtuch oder Frischhaltefolie). An einem warmen Ort 25 Minuten gehen lassen: Der Teig sollte deutlich aufgehen, sich aber nicht unbedingt verdoppeln.
  • Heizen Sie den Backofen während der Gehzeit auf 240 °C vor (wenn möglich Ober-/Unterhitze). Stellen Sie ein leeres Backblech auf den Ofenboden (dadurch entsteht Dampf).
  • Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche mit Mehl. Wenden Sie den Teig vorsichtig. Falten Sie ihn zweimal: zuerst die obere Kante zur Mitte, dann die untere Kante zur Mitte. Drehen Sie den Teig um eine Vierteldrehung und wiederholen Sie den Vorgang einmal. Formen Sie ihn zu einer festen Kugel oder einem Oval (Bâtard).
  • Das Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Oberseite leicht bemehlen. Mit einer scharfen Klinge oder einem Messer Einschnitte machen (1 großer oder 3 kleine).
  • Lassen Sie es 10 Minuten ruhen, während der Ofen aufheizt: Dieser Mini-Spross erleichtert das Einschneiden (Öffnung) im Ofen.
  • In den Ofen stellen. Sofort ein Glas Wasser (ca. 150 ml) auf das heiße Backblech gießen, um Dampf zu erzeugen, und dann die Tür schnell schließen.
  • Bei 240 °C 12 Minuten backen, dann die Temperatur auf 210 °C reduzieren und weitere 22 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn die Kruste dunkelbraun ist und es sich beim Knistern hohl anhört.
  • Vor dem Anschneiden mindestens 20 Minuten auf einem Drahtgitter abkühlen lassen: In dieser Zeit entwickelt die Krume ihre endgültige Struktur.

📊 Nährwertangaben

1 Portion (ca. 150 g)

NährstoffWert
Kalorien396 kcal
Proteine12,1 g
Kohlenhydrate70,4 g
einschließlich Zucker5,3 g
Lipide8,6 g
einschließlich gesättigter Fettsäuren1,2 g
Fasern9,9 g
Natrium982 mg
Vitamine
Vitamin B126% AJR
Vitamin B322% AJR
Vitamin E14% AJR
Mineralien
Magnesium28% AJR
Phosphor27% AJR
Eisen23% AJR

* RDA = Empfohlene Tagesdosis


📝 Notizen

Wenn Ihr Holzfällerbrotteig zu trocken erscheint (stark saugfähiges Mehl), geben Sie beim Kneten 10 bis 20 g Wasser hinzu. Ist er zu weich, bemehlen Sie Ihre Hände leicht und falten Sie den Teig beim Formen fester, anstatt viel Mehl hinzuzufügen.


💡 Tipps vom Küchenchef

Für ein besonders rustikales Brot mit dickerer Kruste: Weitere 3 bis 5 Minuten bei 210 °C backen. Für saubere Scheiben das Brot vollständig abkühlen lassen und mit einem Brotmesser mit Wellenschliff


🔄 Variationen

  • Holzfällerbrot mit Körnern: Die Leinsamen durch Sesamsamen ersetzen, dabei die gleichen Mengen beibehalten.
  • Rezept ohne Nüsse: Ersetzen Sie die Walnüsse durch gehackte Haselnüsse für einen stärker gerösteten Geschmack.

Eine Frage? Ein Kommentar? Chatten Sie mit uns!

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit *

Zurück nach oben