Bei der Suche nach der besten Matratze geht es nicht nur um Preis oder Technologie. Eines der wichtigsten Kriterien ist Ihre Schlafposition, da diese die Ausrichtung der Wirbelsäule.
Eine ungeeignete Matratze kann zu Rücken-, Schulter- oder Nackenschmerzen führen. Hier erfahren Sie, wie auswählen für Ihre Schlafposition
Warum beeinflusst die Schlafposition die Wahl der Matratze?
Jede Schlafposition belastet den Körper unterschiedlich. Beim Schlafen auf dem Rücken ist eine gleichmäßige Unterstützung erforderlich, während beim Schlafen auf der Seite der Druck auf bestimmte Bereiche wie Schultern und Hüften zunimmt.
Eine gute Matratze sollte die Wirbelsäule optimal stützen, ohne übermäßige Druckstellen zu verursachen. Deshalb kann die beste Matratze für manche Menschen für andere völlig ungeeignet sein.
Die beste Matratze für Rückenschläfer: Ausgewogene Unterstützung
Rückenschläfer benötigen eine ausgewogene Unterstützung, damit das Becken nicht zu tief einsinkt. Die Matratze sollte die natürliche Krümmung der Lendenwirbelsäule stützen und gleichzeitig bequemen Liegekomfort bieten.
Zu den am besten geeigneten Technologien gehört beispielsweise Schaum Memory-, der präzise Unterstützung ohne übermäßigen Einhülleneffekt ermöglicht.
, Taschenfederkernmatratzendie für eine gute Gewichtsverteilung sorgen, sind ebenfalls eine sehr gute Wahl.
Eine zu harte Matratze kann Verspannungen verursachen, während eine zu weiche Matratze dazu führen kann, dass der untere Rücken zusammensackt.
Die beste Matratze für Seitenschläfer: ein weiches Liegegefühl
Das Schlafen auf der Seite ist die häufigste Schlafposition, aber auch eine der anspruchsvollsten für die Matratze.
Schultern und Hüften tragen einen Großteil des Körpergewichts, weshalb eine flexiblere Unterstützung erforderlich ist, um Druckstellen zu vermeiden.
Am besten geeignet sind folgende Matratzen:
- , die Memoryschaummatratzen sich den Kurven des Körpers anpassen
- , Hybridmatratzeninsbesondere solche mit Memory-Schaum, sind eine gute Wahl.
- , Latexmatratzendie für ihre Flexibilität und Atmungsaktivität geschätzt werden
Die beste Matratze für Seitenschläfer sollte einen guten Kompromiss zwischen weichem Liegegefühl und fester Stützkraft bieten.
Die beste Matratze für Bauchschläfer: feste Unterstützung
Das Schlafen auf dem Bauch ist die am wenigsten empfehlenswerte Position, da sie die Spannung im unteren Rücken und Nacken erhöhen kann.
zu wählen, festere Matratze um eine Beckenkippung zu vermeiden.
Empfohlen werden Taschenfederkernmatratzen, die eine feste Stützkraft. Je nach Material können auch einige Hybridmatratzen geeignet sein. Latexmatratzen sind ebenfalls eine gute Wahl, sofern sie eine feste Stützkraft bieten.
Diese werden auch wegen ihrer Atmungsaktivität , da sie einen leichten Luftdurchtritt ermöglichen.
Es empfiehlt sich, übermäßig dicken Memory-Schaum zu vermeiden, da dieser eine schlechte Körperhaltung noch verstärken kann.
Um die für Sie bequemste Matratze zu finden, müssen auch andere Kriterien berücksichtigt werden, wie zum Beispiel Ihre Körperform und Ihre persönlichen Vorlieben.
Wir werden diese Themen in einem zukünftigen Artikel ausführlicher behandeln! Sollten Sie Fragen haben oder mehr Informationen zu den verschiedenen Matratzentypen wünschen, die für Ihren Schlaftyp geeignet sind, können Sie diese gerne in den Kommentaren stellen.
Weitere Informationen
Welchen Härtegrad sollte ich für meine Körpergröße wählen?
Die Wahl des Härtegrades hängt von Ihrem Gewicht ab. Für Personen unter 55 kg eignet sich eine weiche oder mittelfeste Matratze, während für Personen über 80 kg eine feste Matratze vorzuziehen ist. Das Gewicht beeinflusst direkt, wie tief der Körper in die Matratze einsinkt.
Woran kann ich erkennen, ob meine jetzige Matratze noch gut ist?
Eine Matratze sollte ausgetauscht werden, wenn sie durchhängt, Sie morgens mit Schmerzen aufwachen oder sie älter als 10 Jahre ist. Wenn nach dem Aufwachen noch der Abdruck Ihres Körpers in der Matratze zu sehen ist, deutet dies auf fortgeschrittenen Verschleiß hin.
Kann man auf dem Bauch schlafen, ohne Rückenschmerzen zu bekommen?
Das Schlafen auf dem Bauch ist nach wie vor die am wenigsten empfehlenswerte Position, da sie den unteren Rücken und den Nacken stark belastet. Sollten Sie dennoch in dieser Position schlafen, wählen Sie eine feste Matratze und verwenden Sie ein sehr dünnes Kissen, um die Nackenverspannung zu lösen.
Welche Matratzendichte entspricht meinem Gewicht?
Die empfohlene Dichte variiert je nach Gewicht. Für eine Latexmatratze empfiehlt sich eine Dichte von 70–75 kg/m³ für leichtere Personen und 80–85 kg/m³ für schwerere Personen. Eine angemessene Dichte verlängert die Lebensdauer der Matratze und gewährleistet gleichzeitig eine gute Stützkraft.
Sollte der Lattenrost gleichzeitig mit der Matratze gewechselt werden?
Es wird dringend empfohlen, den Lattenrost gleichzeitig mit der Matratze zu ersetzen. Der Lattenrost trägt zu 30 % zum Gesamtkomfort bei und hat dieselbe Lebensdauer wie eine Matratze (ca. 10 Jahre). Ein abgenutzter Lattenrost kann den Verschleiß einer neuen Matratze beschleunigen.
Worin besteht der Unterschied zwischen dem anfänglichen Liegegefühl und der Stützkraft einer Matratze?
Das anfängliche Liegegefühl einer Matratze (weich oder fest) beschreibt den ersten Eindruck beim ersten Kontakt, während die Stützkraft die Fähigkeit der Matratze beschreibt, die Wirbelsäule optimal zu stützen. Eine gute Matratze kann sich zunächst weich anfühlen und gleichzeitig eine feste Stützkraft bieten, abhängig von ihren Füllschichten.
Welche Matratze ist die richtige Wahl, wenn zwei Personen mit unterschiedlichen Körpertypen zusammen schlafen?
Taschenfederkernmatratzen eignen sich besonders gut für Paare. Jede Feder arbeitet unabhängig, was für eine gute Gewichtsverteilung und hervorragende Bewegungsübertragung sorgt. Einige Hersteller bieten auch Matratzen mit zwei unterschiedlichen Härtegraden an, jeweils einen auf jeder Seite.
Ist eine Memoryschaummatratze für alle Schlafpositionen geeignet?
Memoryschaum eignet sich am besten für Seiten- und Rückenschläfer. Bauchschläfer können dadurch zu tief einsinken. In diesem Fall empfiehlt sich eine dünnere Memoryschaumschicht oder eine festere Matratze.


